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ECONOMIC REACH INDEX

Der Maßstab, der zeigt, wo Infrastruktur wirklich wirkt.

Ein relativer Vergleichs- und Priorisierungsmaßstab für wirtschaftliche Reichweite — entwickelt für die Studie „Digitale Straße Deutschland".

Deutschland weiß viel über einzelne Straßen und erstaunlich wenig darüber, wie leistungsfähig das Netz als Ganzes ist. Der Economic Reach Index (ERI) schließt genau diese Lücke: Er macht sichtbar, wo eine Investition den größten wirtschaftlichen Unterschied macht, und wo sie kaum etwas bewirkt.

DEFINITION

Der ERI ist ein relativer Vergleichs- und Priorisierungsmaßstab. Er ergänzt die politische Zielsetzung, er ersetzt sie nicht. Der Index macht wirtschaftliche Wirkung zwischen Straßenkorridoren und über die Zeit vergleichbar.

84%

der Unternehmen bewerten

die Verkehrsinfrastruktur als

wirtschaftliche Belastung

5,3 Mrd. € 

jährliche Stau- und Ausfallkosten in Deutschland

500 Mrd. € 

Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, über zwölf Jahre

Nicht mehr ausgeben. Mehr erreichen.

 

VOM HAUSHALTSAKT ZUM WIRKUNGSSYSTEM

Drei Eingangsgrößen

Der ERI verdichtet drei Größen zu einem gemeinsamen Wirkungsmaßstab für wirtschaftliche Erreichbarkeit. Als modularer Ansatz lässt er sich mit wachsender Datenverfügbarkeit erweitern.

WIRTSCHAFTLICHES GEWICHT

Wie bedeutend sind die Räume, Unternehmen und Märkte, die ein Straßenkorridor verbindet?

NETZNUTZUNG

Wie stark wird eine Verbindung tatsächlich genutzt, heute und im Zeitverlauf?

LEISTUNGSQUALITÄT

Wie zuverlässig und wie schnell kommt man tatsächlich an, unter realen Bedingungen, nicht auf dem Papier?

Teil eines lernenden Systems

Der ERI steht nicht für sich allein. Er ist der Wirkungsmaßstab in einem Kreislauf aus fünf Schritten, ergänzt durch den Digitalen Zwilling als gemeinsame Datengrundlage.

1

MESSEN

Zustand und Nutzung werden im Digitalen Zwilling zusammengeführt.

2

BEWERTEN

Der ERI macht wirtschaftliche Wirkung vergleichbar.

3

PRIORISIEREN

Investitionsentscheidungen werden begründbar und nachvollziehbar.

4

HANDELN

Maßnahmen werden im bestehenden Zuständigkeitsrahmen umgesetzt.

5

LERNEN

Die tatsächliche Wirkung fließt zurück in die nächste Entscheidung.

Der Digitale Zwilling ist die gemeinsame Datengrundlage für diesen Kreislauf, keine operative Aktorik. Die Verkehrssteuerung selbst bleibt in ihren bestehenden Systemen und unter menschlicher Kontrolle.

Am Beispiel eines Korridors

Die Achse Hamburg–Wolfsburg zeigt, wie die Logik wirkt. Der ERI weist zwischen Handlungsoptionen einen Unterschied in der wirtschaftlichen Reichweite aus, der heute in keiner Haushaltsentscheidung sichtbar wird.

Der Korridor dient als nachvollziehbarer Referenzfall, nicht als Beleg konkreter Einzelwerte. Der empirische Nachweis entsteht erst im realen Betrieb, im ersten Pilotkorridor.

Stimmen aus der Studie

„Die Milliardenfrage ist beantwortet. Die Steuerungsfrage beginnt jetzt. Gelingt der Nachweis an einem ersten Beispiel, wird aus einer Studie ein neuer Maßstab für Infrastrukturpolitik."

— Dr. Rainer Scholz, Partner, Bridge the Momentum

„Wer Infrastruktur als wirtschaftliches System versteht, kann ihren Wert messbar und vergleichbar machen, jenseits von Kosten und Kilometern."

— Tobias Merten, Partner, Bridge the Momentum

„Niemand hat versagt. Aber auch niemand hat bislang das Gesamtbild: Zustand, Nutzung, Investition und Wirkung einer Straße hängen zusammen, werden aber unzureichend zusammengeführt. Im Grunde eine strukturelle Governance-Lücke."

— Dr. Michael C. Blum, Partner, EY-Parthenon

Wer hinter der Studie steht

HERAUSGEBER / KOAUTOREN

Bridge the Momentum Perspektiven GbR, Hamburg

EY Strategy & Transactions GmbH, Berlin

KOFINANZIERUNG

Vitronic Machine Vision GmbH, Wiesbaden

DKV Euro Service GmbH & Co. KG, Ratingen

ADVISORY COUNCIL

Pro Mobilität e.V.

Toll Collect GmbH

Bundesverband Public Private Partnership e.V.

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